Social Weeks Zenjob

Bereits zum dritten Mal veranstaltet Zenjob die Social Weeks, bei denen Studierende und Mitarbeiter_innen des Unternehmens bei sozialen Projekten helfen. Dieses Jahr unterstützten wir die Tafel sowie die Johanniter in Berlin.

Bei den Social Weeks mitzuhelfen, war für mich eine völlig neue Erfahrung. Ich habe in der Küche ausgeholfen und fand es toll, dort mitzuarbeiten. Ich habe die Küchenchefin Jana kennengelernt. Sie ist super drauf und weiß einfach, wie es läuft! Alle waren offen und sehr freundlich und man hat sich willkommen gefühlt. Ich kann es nur weiterempfehlen! (Jelica, Zenjob-Mitarbeiterin in der Abteilung „Talent Training & Enablement)
Talents und Zenjob Mitarbeiter bei den Socialweeks

Die Social Weeks sind ein gemeinnütziges Projekt von Zenjob, bei denen die Studierenden das Bewusstsein für das lokale Gemeinwohl stärken sollen sowie die Gelegenheit bekommen, sich mit sozialen Einrichtungen zu vernetzen. Über Wochen hinweg hatten Berliner Studierende die Chance, gemeinnützige Jobs in der Zenjob-App zu sehen und zu buchen.

Dabei erhielten unsere Studierende zwar gewohnt ihren Lohn – in diesem Fall wurde er aber von Zenjob selbst gezahlt. So bekamen die Tafel und die Johanniter kostenlos Hilfskräfte zur Verfügung gestellt.

„Ein Blick nach ganz unten mit einem Hoffnungsschimmer nach oben“

Einmal aus dem routinierten Alltag rausschlüpfen und ehrenamtlich notdürftigen Menschen das Leben etwas fröhlicher gestalten. Klingt easy, kostet allerdings vielen Menschen etwas Mut und vielleicht auch Antrieb. Es hat Freude bereitet, wie Kleinigkeiten mit viel Wertschätzung aufgenommen wurden und gleichzeitig die harte Realität auf der Straße vor dem inneren Auge ins Bewusstsein gehämmert zu bekommen, wenn man so manchen Gästen ein Ohr geschenkt hat. Gäste, so werden die Obdachlosen in der Notunterkunft genannt. Ein Miteinander auf Augenhöhe. Projekte wie diese der Johanniter sind Augenöffner und erlauben einen Blick nach ganz unten mit einem Hoffnungsschimmer von oben. (Martin, Zenjob-Mitarbeiter in der Abteilung „Talent Care“)

Erstmalig waren dieses Jahr auch Mitarbeiter_innen von Zenjob dabei. Insgesamt 34 Kolleg_innen und 23 Studierende arbeiteten in 80 Schichten bei den beiden Projektpartnern. Bei der Berliner Tafel sammelten die Helfer_innen Lebensmittel ein, während andere bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in Obdachlosenunterkünften unterstützten.

 

Kleiderannahme bei den Social Weeks
Zusammen mit vier anderen Kolleginnen von Zenjob haben wir eine wirklich interessante, schöne, emotionale, lustige und aufregende Schicht in der Obdachlosenunterkunft in Kreuzberg verbringen können. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Menschen – zum Großteil Ehrenamtlerinnen – die regelmäßig ein bis zwei Mal pro Woche, zusätzlich zu ihrem Job oder Studium, dort mit anpacken. Der Abend ging wahnsinnig schnell vorbei. (Jule, Zenjob-Mitarbeiterin in der Abteilung „Marketing“)

Noch mehr Stimmen von Zenjob zu den Social Weeks 2021

Sophie, Zenjob-Mitarbeiterin in der Abteilung „Talent Training & Enablement“: Die Arbeit und die Atmosphäre bei den Johannitern war toll. Ich habe mit Zenjob das erste Mal die Chance ergriffen, ehrenamtlich zu arbeiten.

Während meiner Schicht durfte ich in der Küche aushelfen und das Essen für die nächsten Tage vorbereiten. Alle waren sehr dankbar für diesen Einsatz und es war eine tolle Abwechslung zum derzeitigen Corona-Alltag. Es wird auf jeden Fall nicht das letzte Mal gewesen sein.#kitchenhelper

Helfende Hände bei den Socialweeks

Sabrina, Zenjob-Mitarbeiterin in der Abteilung „Marketing“: Ich durfte im Rahmen der Zenjob Social Weeks bei den Johannitern in der Obdachlosen-Notunterkunft in der Ohlauer Straße aushelfen. Vor der Schicht hatte ich keine Ahnung, was mich erwarten würde.

Am meisten überraschte mich die offene und warmherzige Art des gesamten Johanniter-Teams. Die Unterkunft wird von lediglich einem festangestellten Leiter betrieben, alle anderen Teammitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Es herrscht eine ausgelassene Stimmung, das Team ist mit ganzem Herzen dabei und diese Freude überträgt sich auf die Arbeit.

Mit Öffnung der Unterkunft kommt viel Leid durch die Tür des ehemaligen Schulgebäudes. Lebensgeschichten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und die Erkenntnis, dass niemand vor einem solchen Schicksal gewahrt ist. Ich hatte mich auf einen emotional harten Abend eingestellt, stattdessen wurde ich von Dankbarkeit überhäuft.

Diese Erfahrung möchte ich nicht missen. Die Unterkunft schließt leider schon bald für diese Season ihre Pforten, aber die nächste beginnt dann im kommenden Winter. Dann möchte ich wieder dabei sein.

Marco, Zenjob-Mitarbeiter in der Abteilung „Key Account Management“: Mein Einsatz in der Johanniter-Einrichtung stellt eine Erfahrung dar, die ich nicht mehr missen will. Die Arbeit war sehr erfüllend, speziell in den Momenten, in denen ich die große Dankbarkeit der Gäste in deren Gesicht sehen konnte.

Ich empfehle einen solchen Einsatz und das regelmäßige Engagement in ähnlichen Formaten sehr. Es hilft, viele Herausforderungen des Alltages zu relativieren und macht schlicht großen Spaß zu helfen. Der Spirit im Team vor Ort war zudem sehr inspirierend.

Essensausgabe bei den Social Weeks

Alina, Zenjob-Mitarbeiterin in der Abteilung „People & Organisation Growth“: Ich finde ehrenamtliche Arbeit enorm wichtig, um der Gesellschaft etwas zurückzugeben und auch, um mich persönlich weiterzuentwickeln und aus meiner üblichen „Startup-Blase“ herauszukommen. Entsprechend hat es mich wahnsinnig gefreut, dass mein Arbeitgeber diese Arbeit und tolle Organisationen wie die Johanniter unterstützt.

Ich habe viel über die Herausforderungen der ehrenamtlichen Arbeit während der Corona-Krise gelernt und war umso mehr davon beeindruckt, wie die Johanniter diese schwierige Zeit meistern. Darüber hinaus hatte ich aber auch einfach viel Spaß mit den anderen ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen und habe auch meine lieben Kolleg_innen, mit denen ich die Schicht hatte, noch einmal besser kennengelernt!

Isabel, Zenjob-Mitarbeiterin in der Abteilung „Marketing“: Nachdem ich gesehen habe, wie sich das Projekt der Social Weeks in den letzten drei Jahren entwickelt hat, war es großartig, dass ich selbst als Freiwillige dabei sein durfte.

Ich habe in der Garderobe gearbeitet, wo wir die Gäste empfangen und ihre Sachen aufbewahren mussten.

Es war wirklich schön, Kontakt mit den Gästen zu haben, besonders in dieser Zeit, in der wir so lange zu Hause waren und nicht wirklich Jemanden treffen durften. Alle waren super freundlich und die Zeit verging wirklich schnell.

Ich war wirklich beeindruckt von den Freiwilligen, von denen einige mehrmals in der Woche da sind. Diese Erfahrung hat mich definitiv dazu gebracht, öfter Freiwilligenarbeit leisten zu wollen.

Zurück zur Übersicht