Zenjob Studie 2026: Generation Z bei der Arbeit
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Summary: Worauf es der Gen Z wirklich ankommt
Die Daten zeigen eine Generation, die pragmatisch ist, unter finanziellem Druck steht und bereits erste schlechte Erfahrungen im Arbeitsmarkt gemacht hat. Die Gen Z hat bereits Arbeitserfahrungen gemacht, bei denen ihr kein Respekt entgegengebracht wurde und musste sich früh in der Stressbewältigung während dem Karriereaufbau üben. Sie bilden sich in KI weiter, weil niemand ihnen einen Fahrplan gegeben hat.
Was sie von Arbeitgebenden suchen, ist nicht kompliziert. Faire Bezahlung, ehrliche Kommunikation, eine psychische Gesundheitsunterstützung und Führungskräfte, die die frühen Karrierejahre als Investition und nicht als Transaktion betrachten. Weitere Infos finden Sie in der vollständigen Studie (kostenloser Download).
Was Gen-Z-Arbeitnehmende wirklich von Unternehmen wollen
Es gibt eine Version der Gen-Z-Erzählung, die Arbeitgebende gerne wiederholen: “Gen Z will nicht mehr arbeiten und bindet sich nicht.”. Die neue Generation wolle zu viel, sei nicht pflichtbewusst genug und ziehe weiter, sobald etwas Attraktiveres auftaucht. Unsere Gen-Z-Studie 2026, basierend auf 1200 befragten Zenjobber im April, deckt andere Aspekte auf, die Unternehmen in ihre Personalstrategie einbeziehen sollten.
Neue Prioritäten, die bisherige Annahmen in Frage stellen
Fragt man die meisten Personalverantwortlichen, was die Gen Z will, hört man: Flexibilität, Remote-Arbeit, Sinnhaftigkeit. Unsere Daten zeigen etwas anderes. Die 1200 Befragten sortierten zehn Arbeitsplatz-Faktoren nach Priorität.
- Die Top 3 sind: wettbewerbsfähiges Gehalt, Karrieremöglichkeiten und ehrliche Kommunikation.
- Die Work-Life-Balance ist auf Platz 5.
- Flexibilität und Remote-Arbeit landen auf Platz 7.
- Sinnvolle Arbeit rangierte gerade mal auf Platz 9.
Die Priorisierung des Gehalts überrascht nicht, denn Gen-Zler geben 65 % ihrer Einnahmen für Lebensmittel, Miete und Studienkosten aus. Zudem treten sie nun eben mitten in der Inflation in den Arbeitsmarkt ein. Aufschlussreicher ist der dritte Platz für ehrliche Kommunikation, noch vor Flexibilität, Jobsicherheit und Anerkennung. Die Gen Z möchte nicht nur fair bezahlt werden.
Fast 6 von 10 fühlten sich bei der Arbeit bereits ausgenutzt
58 % der Befragten gaben an, sich bei der Arbeit schon einmal ausgenutzt oder schlecht behandelt gefühlt zu haben. Jeder Dritte sagte, es sei mehr als einmal passiert. Auf die Frage, wie diese Behandlung aussah, waren die Antworten kultureller, nicht vertraglicher Natur.
| Art der Behandlung | Anzahl der betroffenen Befragten |
| Mangelnder Respekt seitens der Führung | 65 % |
| Diskriminierung | 34 % |
| Top-down-Kommunikation | 32 % |
| Übermäßige Arbeitsbelastung / unzumutbare Arbeitszeiten | 28 % |
| Mobbing am Arbeitsplatz | 19 % |
| Unbezahlte Arbeit | 18 % |
Das dominierende Problem sind weder unbezahlte Überstunden noch Sicherheitsverstöße. Vielmehr fühlen sich junge Arbeitnehmende häufig mit Respektlosigkeit konfrontiert. Stellt man diesen Fakt neben den Wunsch nach ehrlicher Kommunikation, wird die Lücke zwischen dem, was Gen Z braucht, und dem, was sie tatsächlich bekommt, schwer zu ignorieren. Arbeitgebende sollten ein besonderes Augenmerk auf diese Aspekte lesen, um Arbeitskräfte aus der Gen Z für sich zu gewinnen.
Stress als Normalzustand und fehlende Reaktion seitens Arbeitgebenden
86 % der Befragten fühlen sich zumindest gelegentlich mental belastet, jeder Fünfte fühlt dies fast täglich. Wahrscheinlich sagen deshalb 78 %, dass die vom Arbeitgebenden bereitgestellte psychische Gesundheitsunterstützung für sie wichtig ist, und längst kein Nice-to-have mehr. Unternehmen, die das als Recruiting-Versprechen behandeln anstatt als echte Verpflichtung, werden den Unterschied in der Bindung, Belastbarkeit und Haltung gegenüber der Firma spüren.
| Wie oft fühlen Sie sich mental belastet? | Anzahl der betroffenen Befragten |
| Sehr oft, ungefähr täglich | 20 % |
| Regelmäßig | 26 % |
| Gelegentlich | 40 % |
| Selten | 11 % |
| Nie | 4 % |
Gen Z kann KI, jetzt sind die Arbeitgebenden dran
88 % der Befragten nutzen KI-Tools wöchentlich oder häufiger. Die meisten greifen darauf zurück, um komplexe Themen zu erklären, zu brainstormen und Ideen zu finden.
71 % fühlen sich bereit für eine KI-geprägte Arbeitswelt, aber die Mehrheit hat sich dieses Wissen selbst beigebracht. Universitäten und Unternehmen haben hier nicht die Führung übernommen. Die Gen Z hat sich selbst weitergebildet und ist sich dessen auch bewusst. Was sie jetzt von Arbeitgebenden erwartet, ist eine Begegnung auf Augenhöhe, wenn es um KI Kompetenzen geht: praktische Workshops, transparente Regeln zum KI-Einsatz bei der Arbeit, Zugang zu den neuesten Tools und Anerkennung dessen, dass menschliche Fähigkeiten neben technischen weiterhin zählen.
31 % nennen den Jobverlust durch KI unter ihren größten Zukunftsängsten, aber nur 9 % sehen KI als reine Bedrohung. Die Gen-Z beobachtet, wie Arbeitgebende mit dem aktuellen Wandel umgehen, und bildet sich ihre Meinung.
Weitere Insights in der vollständigen Studie
In der vollständigen, kostenlosen Gen-Z-Studie 2026 erfahren Sie, warum die klassische 5-Tage-Woche für viele junge Arbeitnehmer ausgedient hat, welche Gründe Gen Z dazu bewegen würden, Deutschland nach dem Studium zu verlassen, welche Zukunftsängste sie am stärksten beschäftigen und welche Branchen sie trotz KI-Boom als besonders krisensicher einschätzen. Darüber hinaus liefert die Studie Einblicke in das Medien- und Plattform-Verhalten der Generation sowie die Themen, die sie darüber hinaus am häufigsten bewegen. Laden Sie jetzt die vollständige Studie kostenlos herunter!