Zenjob Studie 2026: Neue Erkenntnisse zur Generation Z bei der Arbeit
Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten, kostenloser Download am Seitenende
Summary: Worauf es der Gen Z wirklich ankommt
Das Klischee „Gen Z will nicht mehr arbeiten“ hält sich hartnäckig in den Medien. Doch die Daten unserer diesjährigen Gen-Z-Studie zeigen ein völlig anderes Bild: eine Generation, die pragmatisch ist, unter finanziellem Druck steht und bereits erste schlechte Erfahrungen im Arbeitsmarkt gemacht hat. Sie bilden sich eigenständig weiter, weil ihnen oft der notwendige Fahrplan fehlt.
Was sich die Gen Z von Arbeitgebenden wünscht, ist eigentlich nicht kompliziert: Faire Bezahlung, ehrliche Kommunikation, eine psychische Gesundheitsunterstützung und Führungskräfte, die die frühen Karrierejahre als Investition und nicht als Transaktion betrachten. Alle Details und praxisnahen Handlungsempfehlungen finden Sie in unserer vollständigen Studie (kostenloser Download am Seitenende).
Was Gen-Z-Arbeitnehmende wirklich von Unternehmen wollen
Es gibt eine Version der Gen-Z-Erzählung, die Arbeitgebende gerne wiederholen: “Gen Z will nicht mehr arbeiten und bindet sich nicht.”. Die neue Generation, geboren zwischen 1997 und 2012, wolle zu viel, sei nicht pflichtbewusst genug und ziehe weiter, sobald etwas Attraktiveres auftaucht. Unsere Gen-Z-Studie 2026, basierend auf 1200 befragten Zenjobber im April, deckt andere Aspekte auf, die Unternehmen in ihre Personalstrategie einbeziehen sollten.
Neue Prioritäten: Was Gen Z und Arbeit wirklich verbindet
Fragt man die meisten Personalverantwortlichen, was die Gen Z will, hört man: Flexibilität, Remote-Work, Sinnhaftigkeit. Unsere Daten zeigen etwas anderes. Wir haben 1.200 Zenjobber befragt und sie baten, zehn Arbeitsplatz-Faktoren nach Priorität zu sortieren.
- Die Top 3 sind: wettbewerbsfähiges Gehalt, Karrieremöglichkeiten und ehrliche Kommunikation.
- Die Work-Life-Balance ist auf Platz 5.
- Flexibilität und Remote-Arbeit landen auf Platz 7.
- Sinnvolle Arbeit rangierte gerade mal auf Platz 9.
Die Priorisierung des Gehalts überrascht nicht, denn Gen-Zler geben 65 % ihrer Einnahmen für Lebensmittel, Miete und Studienkosten aus. Zudem treten sie nun eben mitten in der Inflation in den Arbeitsmarkt ein. Doch die Gen Z möchte nicht nur fair bezahlt werden.
Dass die Gen Z heute vor allem Stabilität sucht, ist eine klare Reaktion auf die aktuelle Wirtschaftslage. Damit Unternehmen genau diese Sicherheit durch flexible, aber verlässliche Personallösungen bieten kann, hat Zenjob eine Buchungsplattform für Personal entwickelt, um Personallücken zu schließen und Stammpersonal zu entlasten.
Fast 6 von 10 fühlten sich bei der Arbeit bereits ausgenutzt
58 % der Befragten gaben an, sich bei der Arbeit schon einmal ausgenutzt oder schlecht behandelt gefühlt zu haben. Das dominierende Problem sind weder unbezahlte Überstunden noch Sicherheitsverstöße. Vielmehr fühlen sich junge Arbeitnehmende häufig mit Respektlosigkeit konfrontiert. Stellt man diesen Fakt neben den Wunsch nach ehrlicher Kommunikation, wird die Lücke zwischen dem, was Gen Z braucht, und dem, was sie tatsächlich bekommt, schwer zu ignorieren. Arbeitgebende sollten ein besonderes Augenmerk auf diese Aspekte lesen, um Arbeitskräfte aus der Gen Z für sich zu gewinnen.
| Art der Behandlung | Anzahl der betroffenen Befragten |
| Mangelnder Respekt seitens der Führung | 65 % |
| Diskriminierung | 34 % |
| Top-down-Kommunikation | 32 % |
| Übermäßige Arbeitsbelastung / unzumutbare Arbeitszeiten | 28 % |
| Mobbing am Arbeitsplatz | 19 % |
| Unbezahlte Arbeit | 18 % |
Genau hier liegt der Schlüssel für Ihre Bindungsstrategie: Das erfolgreiche Arbeiten mit Gen Z erfordert ein Umdenken. Eine Kultur der Wertschätzung ist heute ein harter Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die Zenjob nutzen, zeigen, wie durch vorausschauende Personalplanung zu Peak-Zeiten und den gezielten Einsatz von Werkstudenten die Überlastung des Stammpersonals vermieden wird.
Stress als Normalzustand und fehlende Reaktion seitens Arbeitgebenden
86 % der Befragten fühlen sich zumindest gelegentlich mental belastet. 78 % sagen, dass psychische Gesundheitsunterstützung für sie kein “Nice-to-have” mehr ist. Unternehmen, die dies nur als Recruiting-Versprechen behandeln, werden das bei der Fluktuation spüren. Welche Maßnahmen junge Talente wirklich an Ihr Unternehmen binden, lesen Sie in unserer Studie.
| Wie oft fühlen Sie sich mental belastet? | Anzahl der betroffenen Befragten |
| Sehr oft, ungefähr täglich | 20 % |
| Regelmäßig | 26 % |
| Gelegentlich | 40 % |
| Selten | 11 % |
| Nie | 4 % |
Gen Z kann KI, jetzt sind die Arbeitgebenden dran
88 % der Befragten nutzen KI-Tools wöchentlich. 71 % fühlen sich bereit für eine KI-geprägte Arbeitswelt, haben sich das Wissen aber selbst beigebracht. 31 % nennen den Jobverlust durch KI unter ihren größten Zukunftsängsten, aber nur 9 % sehen KI als reine Bedrohung.
Was sie von Arbeitgebenden erwarten, ist eine Begegnung auf Augenhöhe: praktische Workshops, transparente Regeln zum KI-Einsatz und der Zugang zu den neuesten Tools. Unternehmen, die bei der Digitalisierung zögern, verlieren den Anschluss an die Gen Z. Mit KI-gestützten Anwendungen und -Workflows zeigen Sie, dass Sie technologisch auf der Höhe der Zeit sind. Auch die Anerkennung dessen, dass menschliche Fähigkeiten neben technischen weiterhin zählen, ist essentiell.
Mehr Insights in der vollständigen Studie
In der vollständigen, kostenlosen Gen-Z-Studie 2026 erfahren Sie:
- Warum die klassische 5-Tage-Woche für viele junge Arbeitnehmende ausgedient hat
- Welche Zukunftsängste sie am stärksten beschäftigen
- Welche Branchen die Gen Z trotz KI-Boom als besonders krisensicher einschätzen
- Wie Sie mit gezielten Maßnahmen die Lücke zwischen den Erwartungen der Gen Z und Ihrer aktuellen Personalstrategie schließen
Darüber hinaus liefert die Studie Einblicke in das Medien- und Plattform-Verhalten der Generation sowie die Themen, die sie darüber hinaus am häufigsten bewegen.
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