Faire Bedingungen bei Zenjob – und dafür jetzt sogar ausgezeichnet!

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Zenjob ist Fairwork ausgezeichnet

Zenjob setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2015 für faire Arbeitsbedingungen in Deutschland ein. Wir wollen die Zukunft des Arbeitens verändern und Arbeitnehmern sowie Arbeitgebern die volle Kontrolle über ihr Arbeitsleben ermöglichen. Auf dem Weg dorthin wurde Zenjob zum offiziellen Fairwork-Place ausgezeichnet.

Die Auszeichnung zeigt, dass Zenjob für folgende Prinzipien einsteht: – faire Bezahlung, – faire Arbeitsbedingungen, – faire Verträge, – faire Management-Prozesse und – faire Mitbestimmung.

Das Fairwork-Projekt ist ein Zusammenschluss von Forschern der Universität Oxford, die gemeinsam mit der Technischen Universität neun Unternehmen aus der Plattformökonomie bewerteten. Die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass Plattformen und besonders Arbeitsmöglichkeiten auf ihnen aus dem Boden sprossen. Jedoch entwickelte sich das schlechte Image der Branche genauso rasant. Besonders Niedriglöhne und eine hohe Arbeitsbelastung sorgten für Kritik in der Gesellschaft.

Was bedeutet Plattformökonomie? Dieser Begriff definiert Unternehmen, deren Geschäftsmodell es ist, Anbieter mit Interessenten auf internetbasierten Plattformen (wie beispielsweise Apps) zusammenzubringen.

„Wir sind stolz!“: Zenjob erreicht den 2. Platz

Zenjob erreichte den 2. Platz und wurde als Fairwork-Place ausgezeichnet. Der Mitgründer von Zenjob, Frederik Fahning, sagt dazu:

Wir sind unheimlich stolz auf unsere Auszeichnung und freuen uns darauf, weiter an fairen Arbeitsbedingungen für unsere Studierenden und Unternehmen zu arbeiten“.

Frederik Fahning - Mitgründer von Zenjob

Frederik Fahning

Die Forscher hinter dem Fairwork-Projekt lobten besonders, dass die Bezahlung bei Zenjob oberhalb des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland liegt. Außerdem hob das Team vor, dass wir besonders auf die Sicherheit und Gesundheit der Arbeiter Wert legen. Die angebotenen Jobs in der App werden fortlaufend geprüft. Sollte eine Ausschreibung nicht den internen Vorgaben entsprechen, wird sie entfernt. Wichtig ist uns auch, dass Studierende über unsere App mit uns kommunizieren können.

Das Projekt hat uns aber auch gezeigt, dass wir noch einiges zu tun haben. So wollen wir zukünftig proaktiv dazu anregen, eine kollektive Arbeitervertretung zu bilden, damit Studierende Arbeitsprozesse mitbestimmen können.

So werden die Unternehmen bewertet

Um die Arbeitsverhältnisse in deutschen Plattformen messbar zu machen, nutzt das Fairwork-Projekt ein Rating-System. Jedes der neun Unternehmen wurde auf fünf verschiedene Prinzipien überprüft:

  1. Bekommen Arbeiter ein angemessenes Gehalt?
  2. Gibt es Richtlinien zum Schutz der Arbeiter vor Risiken und Gefahren? Fördert das Unternehmen proaktiv die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer?
  3. Sind die Verträge transparent, klar verständlich sowie präzise und enthalten sie keine Klauseln, die die Arbeiter in irgendeiner Art und Weise unangemessen haften lassen?
  4. Gibt es ein dokumentiertes Verfahren, über das Arbeitnehmer Anliegen vortragen, Widerspruch gegen Managemententscheidungen einlegen oder gegen die Deaktivierung ihrer Profile vorgehen können?
  5. Können sich Arbeitnehmer in einem transparenten Verfahren kollektiv ausdrücken und haben sie das Recht, sich in Gremien zu organisieren?

Das Fairwork-Projekt verwendet einen dreistufigen Forschungsprozess, um die Plattformen zu bewerten. Zuerst findet eine klassische Schreibtischrecherche statt, bei der die größten und wichtigsten Plattformen ermittelt werden. Zudem beschäftigen sich die Forscher mit den digitalen Diensten und recherchieren über die diversen Unternehmen.

Danach führt die Gruppe Interviews mit den Plattformunternehmen durch, um Einblicke in die Mechanismen und Geschäftsmodelle der Plattformen zu erhalten.

In der dritten Stufe führen die Forscher Gespräche mit Arbeitern der jeweiligen Plattform durch. Die Stichprobe enthält etwa sechs bis zehn Interviews. Dabei sehen sie Verträge ein und informieren sich über Arbeitsprozesse.

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