(Verrückte) Tipps zur Prüfungsvorbereitung für die Klausurenphase

von

Vorbereiten für die Prüfungsphase

Ach, die Klausurenphase. Eine verrückte Zeit, die uns immer wieder aufzeigt, dass unser Lernplan, den wir jedes Semester aufs Neue erstellen, doch nicht richtig funktioniert. Und sobald die Prüfungsvorbereitung durch ist, sagen wir uns: „Nächstes Semester machen wir es besser!“. Na ja, so richtig klappt das ja auch nicht.

Aber dieses Mal machen wir es wirklich besser! Was jetzt anders ist? Tja, in dieser Klausurenphase hast Du Zenjob – und wir zeigen Dir, wie Du entspannt und effizient lernen kannst. Wir erklären Dir nicht, dass Du am besten schon ab der ersten Vorlesung lernen solltest. Mit uns kannst Du auch in zwei Tagen für Klausuren lernen, wenn Du unsere verrückten Tipps für die Prüfungsvorbereitung beachtest.

Prüfungsvorbereitung oldschool: So kannst Du effizient lernen

Bevor wir Dir verrückte Studien zum Thema „Prüfungsvorbereitung“ zeigen, erklären wir Dir verschiedene Arten, wie Du gut und normal durch die Klausurenphase kommst. Beachte diese Lerntipps für Dein Studium:

  • Sammle zuerst den gesamten Lehrstoff und sortiere ihn. Frage eventuell Kommilitonen um den Lehrstoff der Vorlesungen, an denen Du nicht anwesend warst. So fällt es Dir leichter, ohne Unterbrechungen zu lernen.
  • Wichtig ist es, einen Lernplan zu erstellen. Er sollte beschreiben, was Dein Ziel ist. Willst Du in Mathe einfach nur bestehen oder mit 15 Punkten aus der Klausurenphase gehen? Je nachdem, welche Ergebnisse Du anstrebst, ändert sich der Lernplan. Wo musst Du auswendig lernen und wo Wissen in der Praxis anwenden? Dein Lernplan sollte abwechslungsreich sein, damit Du motiviert bleibst. Übe zwei Stunden Matheaufgaben und lerne danach auswendig. Wenn Du Deinen Lernplan erstellst, solltest Du auch Pausen einberechnen, bei denen Du an die frische Luft gehst. Willst Du effizient für die Prüfung lernen, plane Deine Tage genau.
  • Schaffe Dir ein optimales Lernumfeld für die Prüfungsvorbereitung. Die Couch ist ungeeignet. Wenn Du keinen Schreibtisch hast, nimm am besten den Küchentisch, wo Du gerade sitzen kannst und den Lernstoff direkt vor Dir hast.
  • Wir empfehlen Dir das Lernen von (digitalen) Karteikarten. Damit schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe: 1. Schreibst Du den gesamten Stoff noch mal auf, was Dir beim Verinnerlichen hilft und 2. hast du ihn dann immer griffbereit, um auch zwischendurch wiederholen zu können.
  • Bilde Eselsbrücken. Musst Du Dir einen bestimmten Satz bzw. eine bestimmte Regel merken? Dann bilde einen Satz mit den Anfangsbuchstaben und baue Dir Zusammenhänge und Brücken daraus.

 

Wenn Du einen Lernplan erstellen möchtest, setze Dir am Ende des Tages kleine Belohnungen, wie zum Beispiel Dich online mit Freunden zu treffen und etwas zu spielen oder einen Film gemeinsam zu gucken. Vergiss auch nicht, dass es manchmal sehr effektiv sein kann, mit Freunden zu lernen. Selbst, wenn ihr nur einen Videocall habt, in dem ihr nicht sprecht, sondern gemeinsam still dasitzt, reicht das oft schon aus, um effizient zu lernen.

Du willst in zwei Tagen für die Klausuren lernen? Je nach Typ kannst Du das tatsächlich noch schaffen. Einige Menschen können schneller auswendig lernen als andere, während einige Studierende schneller wissenschaftliche Zusammenhänge verstehen als andere. Schätze Dich und Deine Leistung richtig ein, um entspannt lernen zu können.

Weißt Du schon, wie es nach dem Studium weitergehen soll und das Fach, für das Du lernst, ist kein Bestandteil davon? Dann kannst Du auch in zwei Tagen für Klausuren und einfach nur stur auswendig lernen. Sei Dir aber gewiss, dass das Wissen nicht ins Langzeitgedächtnis übertragen wird, wenn Du das Gelernte nicht wiederholst.

 

Fokussiert lernen

Notizen machen tragen zur Merkfähigkeit bei.

Verrückte Klausurvorbereitung: Diese Studien bringen Dich durch die Klausurenphase

Dass Du zeitig einen Lernplan erstellen und für die Prüfung lernen solltest, wird Dir vermutlich bewusst sein. Die besten Lernstrategien fürs Studium sind natürlich, dass Du eigentlich nach jeder Vorlesung etwas tun müsstest – wie und ob das in der Realität funktioniert, sei mal dahingestellt.

Jetzt kommen die experimentellen Lerntipps für Dein Studium, die wir in verschiedenen Studien finden konnten.

Die richtige Prüfungsumgebung schaffen

Studien haben ergeben, dass wir unser Gehirn austricksen können. Gerüche und bestimmte Zustände können unser Gehirn in verschiedene Stimmungen bringen. Aus diesem Grund solltest Du Dein Zimmer so gestalten, wie die Prüfungssituation ist.

Wird Deine Klausur beispielsweise in einem kalten Raum stattfinden, schaffe die gleichen Temperaturen in Deinem Zimmer. Wirst Du eine Online-Prüfung ablegen, schalte Deinen Laptop ein und ändere Deinen Desktop-Hintergrund zu einem ähnlichen wie in der Prüfungssituation, auf dem beispielsweise mehrere Studierende zu sehen sind.

Einige Studien haben sich außerdem mit Düften und Erinnerungen beschäftigt: Zünde eine Duftkerze an, lege einen bestimmten Parfumduft auf oder benutze Duftöl, wenn Du lernst. Kurz bevor die Prüfung beginnt, rieche erneut an dem Duft. Dieses Verfahren soll dabei helfen, dass sich Dein Gehirn besser an das Gelernte erinnert.

Kleine Belohnungen auf die Notizen legen

Die beste Prüfungsvorbereitung ist die, bei der es Süßes gibt. Du solltest ja sowieso noch mal Deine Notizen aufschreiben, um sie zu verinnerlichen. Ist das erledigt, legst Du jetzt Gummibärchen auf wichtige Stellen in Deinen Notizen. Heb das Bärchen hoch, lies Dir den Absatz laut durch, wiederhole ihn und esse das Gummitier, wenn Du es aus dem Kopf geschafft hast. So bleibst Du am Ball und belohnst Dich jedesmal.

Diese Lerntipps fürs Studium sind doch ein Witz!

Notizen prägen sich besser ein, wenn Du sie laut vorliest. Das kommt Dir vielleicht ein bisschen komisch vor am Anfang, aber irgendwann hast Du Dich daran gewöhnt.

Das nächste Level dieses Lerntipps für die Prüfungsvorbereitung ist das Witzemachen über den Lernstoff. Es mag wie eine eigenartige Lernstrategie wirken, aber Du wirst sehen, wie gut das wirkt. Mit Humor prägt sich nämlich alles viel besser ein. Du schreibst eine Prüfung über Statistik? Schau dir den Stoff genau an und versuche Witze darüber machen. Bei 6 von 2 Menschen funktioniert das!

Auch Wortspiele funktionieren dafür gut. Musst Du also für eine Prüfung lernen, solltest Du darüber lachen. Denn erst das Lachen hilft dabei, den Stoff später besser abzurufen.

Deine Notizen sind alle auf dem PC? Benutze Times New Roman als Schriftart. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das die am schnellsten zu lesende Schriftart ist. Möchtest Du also effizient und schnell lernen, sollten Deine Notizen in dieser Font geschrieben sein.

Wirklich „entspannt“ lernen

So spät zu lernen ist Quatsch, sagt Mutti? Das ist Quatsch, sagen wir! Deinem Gehirn fällt es leichter, während des Schlafs Erinnerungen zu verstärken. Lerne also vor dem Schlafengehen noch etwas bzw. wiederhole den Stoff, damit Du Dich besser an all das Wissen erinnern kannst.

Online studieren

Regelmäßige Teilnahme an Vorlesungen, um Inhalte zu vertiefen.

Weitere Lerntipps fürs Studium in Kurzform

  • Bewegung hilft Deinem Gehirn, sich zu erinnern. Denk also nicht nur an ausreichend Pausen während der Prüfungsvorbereitung, sondern auch an einen 20-minütigen Spaziergang vor dem Test. So erinnerst Du Dich nicht nur besser an das Gelernte, sondern kannst die Testfragen auch besser und schneller verstehen.
  • Keine Motivation für die Klausurvorbereitung? Studien haben gezeigt, dass eine kalte Dusche nicht nur das positive Denken und die Produktivität steigert. Auch haben Teilnehmer der Studien hinterher eine deutlich gesteigerte Leistung bewiesen. Also Augen zu und kaltes Wasser auf!
  • Du verstehst etwas nicht richtig oder nur so halb? Es scheint einfach zu klingen, aber oft wird es vergessen: Such nach einem YouTube-Video davon. Studien belegen, dass audiovisuelle Inhalte besser verarbeitet werden können und Du Dich besser daran erinnerst.
  • Musik hilft deutlich beim Lernen. Dabei kommt es aber darauf an, was Du hörst. Es sollten keinesfalls Songs mit Text sein, sondern eher Klassik, Jazz oder Minimal. Die Lautstärke spielt auch eine Rolle. Die Musik sollte leise im Hintergrund spielen. Sie stimuliert den Geist und das abwechselnde Tempo sorgt dafür, dass das Lernen nicht so langweilig und statisch wirkt.

Mit diesen Tipps solltest Du Deine Prüfung schnell bestehen. Wir wünschen Dir viel Glück in dieser Klausurenphase!

Zurück zur ÜbersichtBlog Arbeitswelt
0 Kommentare